• Stephanie

Den eigenen Weg finden


Immer wieder erleben wir das Gefühl, mit Entscheidungen im Leben überfordert zu sein. Wir glauben nicht zu wissen, was für uns im jeweiligen Moment richtig ist. Ob es sich darum handelt, sich auf einen neuen Menschen einzulassen, eine Trennung zu vollziehen, den Job zu wechseln, seine eigene Wahrheit auszusprechen, eine Therapie zu beginnen oder uns zwischen zwei unterschiedlichen Therapien zu entscheiden: wir glauben es nicht, aber wir wissen immer, was richtig für uns ist.

Wir hören nur entweder nicht hin oder haben es verlernt, unserer inneren Stimme zu vertrauen und können sie inzwischen vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen. Die gute Nachricht lautet: Wir können es wieder lernen. Unser Atem ist der Schlüssel dazu.

Wenn wir unseren Atem zur Ruhe kommen lassen, kommen wir in uns selbst an. Sobald die Kakofonie der Außenwelt verstummt und wir ganz in uns angekommen sind, können wir auch wieder unsere innere Stimme hören. Stellen wir ihr eine eindeutige Frage, erhalten wir eine Antwort, die in ihrer Klarheit und Eindeutigkeit unserem Bewusstsein entspricht. Je klarer unser Verstand und unsere Gefühle, desto klarer die Antwort.

Doch warum vertrauen wir unserer eigenen Stimme dann nicht immer? Von klein an lernen wir, der Meinung von Autoritäten wie Eltern, Lehrern und später Freunden, Vorgesetzten oder Ärzten mehr Gewicht zu verleihen als unserem innersten Gefühl. Als Kind brauchen wir Erwachsene, die uns begleiten und uns einen Rahmen zur Verfügung stellen. Wir brauchen aber in keiner Situation im Leben jemand, der uns seine Meinung überstülpt, uns zu etwas überredet oder uns die eigene Wahrnehmung auszureden versucht.

Je häufiger uns das passiert, desto wankelmütiger werden wir. Manche von uns „glauben“ ihrer inneren Stimme irgendwann gar nicht mehr oder verlieren die Verbindung zu ihr. Doch unsere innere Stimme ist die Stimme unseres Herzens, unserer Seelenführung. Sie weiß daher immer, was gut für uns ist. Oder vielmehr, was dem Weg unseres Seelenplanes entspricht.

Sich vor ihr zu fürchten ist nicht nötig. Denn sie ist nichts anderes als die Stimme unseres Selbst aus einem höheren Bewusstseinszustand heraus. Wie sollten wir uns selbst schaden wollen? Ist nicht viel wahrscheinlicher, dass die Außenwelt – wer immer das in der jeweiligen Situation sein mag – eigene oder andere Interessen vertritt oder ganz einfach das sagt, was für ihn oder sie selbst passen würde? Das muss jedoch nicht zwangsläufig zu uns passen.

Wir können uns also bei weitreichenden Entscheidungen getrost hinsetzen, ein paar tiefe Atemzüge nehmen und dann unsere Fragen stellen. Wir werden überrascht sein, wie gut es sich anfühlt, den Antworten Folge zu leisten. Denn dann fallen weitere Unsicherheiten und Widerstände weg, die sonst automatisch auftauchen, wenn wir tun, was uns jemand anderer rät anstatt unserem eigenen Weg zu folgen. Viel Spaß beim „In-Euch-Gehen“!


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